Zufälliges Zitat

Ich geh auf die Schultoiletten nicht zum Pissen, sondern ich esse da mein Pausenbrot, weil das Ambiente so schön ist.

Zitat von Philipp Passon, 16. September 2009

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Der schwarze Tag des Internets in Deutschland

Geschrieben am 12. Mai 2010 um 15:41 Uhr von Julian Rabe in Computer, Politik, Wirtschaft. 1 Kommentar »

Heute wurde der schwarze Tag des Internets in Deutschland begangen. Ich kam nach Hause und bemerkt, dass ich keine .de-Seiten aufrufen konnte. Nach anfänglichem Staunen und Ratlosigkeit befragte ich also ersteinmal Twitter. Und da war dann die Rede von einem Ausfall der Nameserver der deNIC, der Organisation, die die deutschen Domains, also die .de-Domains, verwaltet. Kurze Zeit später hat sich das ganze dann bestätigt.

Nun stellt sich aber die Frage, wie man mit solch einer Schwäche umgeht. Das Ganze ist jetzt passiert und kann leider nicht wieder rückgängig gemacht werden, dennoch muss man sich überlegen, wie man eventuellen Zwischenfällen wie diesem vorbeugen kann. Nun hat die deNIC schon sechs Nameserver, die für Anfragen zuständig sind. Dennoch haben diese fast zeitgleich angefangen, Fehler zu produzieren. Sicherlich wäre das Problem auch nicht ganz so groß gewesen, wenn die Server einfach nicht mehr geantwortet hätten oder Ähnliches. Leider lieferten sie aber auf jede Anfrage eine Antwort à la “Die Domain existiert nicht” (NXDOMAIN). Dies hindert den Client dann daran, einfach beim nächsten (funktionierenden) Nameserver anzufragen, da er ja bereits eine Antwort bekommen hat.

Wie angreifbar ist das Internet, wie angreifbar sind wir?

Die nächste Frage, die sich stellt: Wie angreifbar sind wir und unsere Systeme eigentlich? Kann und darf so ein Fehler überhaupt passieren? Können schon. Dürfen nein. Natürlich – alle .de-Seiten sind nach wie vor erreichbar, mindestens über die IP. Dennoch ist das Problem ein ganz anderes: Nicht jeder User, der auf das Internet angewiesen ist, kennt sich genug damit aus, um entsprechend zu reagieren. Zudem auch Profis nicht die IPs ihrer benötigten Services auswendig können.
Die Möglichkeit zeitkritischer Recherche, etwa bei Polizei und Feuerwehr ist nicht mehr gegeben. Auch an der Börse müssten sich die Kunden kugeln, schließlich sind wichtige Online-Portale für sie nicht mehr erreichbar. Mailinglisten funktionieren nicht, eMail-Adressen werden lahmgelegt… Man könnte die Liste unendlich weiterführen.
Was können wir dagegen tun? Es liegt nicht an mir, diese Frage zu beantworten, ein erster Schritt wäre jedoch, die Verwaltung des .de-Raumes nicht in die Hände einer Firma zu legen, die damit faktisch das Existieren des deutschen Teils des Internets in der Hand hat, sondern an den Staat zu übertragen. Natürlich steckt dahinter keine groß durchdachte Idee, sondern nur ein ersteinmal naheliegender Lösungsansatz.

Black Internet Day [4 UPDATES]

Geschrieben am 12. Mai 2010 um 14:27 Uhr von Julian Rabe in Computer, Wirtschaft. 1 Kommentar »

Momentan sieht es schwarz aus, zumindest im deutschen Teil des Internets. Scheinbar ist mindestens ein Nameserver der deNIC offline, was durch die Tatsache untermauert wird, dass viele .de-Domains im Moment nicht aufgelöst werden können und diese Dienste daher nur über deren IP erreichbar sind.

Fehlermeldungen dazu sehen so, oder so ähnlich aus:

Bitte keine Panik schieben, das wird wieder. Domains mit anderen Endungen laufen natürlich weiter. Ich halte euch hier auf dem Laufenden.

Update: deNIC weiß angeblich von keinen Problemen…

Update 2: Auf der Statusseite der Domainfactory heißt es:

Aktuell sind alle 6 DENIC-Nameserver-IPs nicht mehr erreichbar. Das DENIC ist über das Problem informiert und arbeitet an der Lösung.

Update 3: Anscheinend weiß man auch bei Heise mittlerweile davon. Siehe hier.

Update 4: Der Statusseite der Domainfactory nach zu schließen, sollten nun wieder alle Nameserver funktionieren. Ich kann das für meinen Teil bestätigen, ich kann wieder fast alle .de-Domains aufrufen. Dennoch kann es eine Weile dauern, bis wieder alle erreichbar sind. Zudem kommt der gemeine Fehler hinzu, dass die Nameserver nicht einfach nicht funktioniert haben, sondern auf Anfrage zurückgegeben haben, dass die angefragte Domain nicht existiere. Dies ist ein Fehler, bei dem nicht einfach der nächstbeste (funktionierende) Nameserver befragt wird.

Piratenarsch

Geschrieben am 23. Oktober 2009 um 14:42 Uhr von Julian Rabe in Computer. kommentieren »

So. Nach langer Ruhe in meinem Blog melde ich mich mal wieder zurück. Keine Ahnung was los war, irgendwie habe ich nie etwas zum Bloggen gefunden. Was seit dem letzten Post passiert ist? Naja, da gibt es vieles, unter Anderem die Gewissheit, dass die FDP scheiße ist, das neue Rammsteinalbum “Liebe ist für alle da”, meine Freundin und ihr Tattoo und mein Praktikum beim Straßenverkehrsamt Kassel.

Nun aber zu Titel des Posts: Vor einigen Tagen kam über twitter die Frage danach, aus einem recht hübschen Arsch ein Wallpaper für den Desktop zu machen. Das Lustige dabei: Auf dem Arsch prangte das Zeichen der Piratenpartei. Die Besitzerin des Hinterns war dementsprechend Anhängerin der Piratenpartei. Und so sollte auch der Bezug zum Bild sein. Entstanden ist daraus das hier.
Und es kam, was kommen musste. Irgendwelchen verklemmten Spießern hat es garnicht gepasst, dass da ein fast 18-jähriger mal einen Desktophintergrund gemacht hat, der die Piratenpartei ja sexistisch darstellen könnte und das ganze dann auch noch (oh nein) auf dem offiziellen Wiki der Piratenpartei veröffentlicht und dafür auf der Mailingliste wirbt. Und so wurde “argumentiert“, beleidigt, diskutiert, totschlagargumentiert etc. Dennoch waren die meisten Leute bei Twitter, als auch auf der Mailingliste der Piraten für das Wallpaper. Nur gibt es da leider immernoch Querulanten, die sich anscheinend daran aufgeilen, wenn sie selbst ihre achso schlauen Kommentare dazu lesen. Und so hält die Diskussion an. Wenn die Querulanten ja wenigstens sachlich diskutieren würden. Ohne Beleidigungen. Ohne Totschlagargumente. Eben sachlich. Dann würde ich sie ja vielleicht auch ernstnehmen, aber so – nein danke, kein Bedarf. Wenn ich dann unter Anderem sowas hier lese, frage ich mich ernsthaft, ob die Behauptung hier stimmen soll. “Volljährig, aber noch nicht erwachsen” passt da besser. Und wenn der werte Corax dann auch noch schreibt, er wird nur angegiftet, oder wenn er den Post hier liest sich dann darüber beschwert, kann ich nur sagen “Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus”.

Update: Ziemlich offtopic, passt aber trotzdem.

Möchtegernsänger auf YouTube

Geschrieben am 31. August 2009 um 17:11 Uhr von Julian Rabe in Leben, Musik. kommentieren »

Es gibt schon Typen auf unserer Welt… Als erstes wäre da die Rede von diesen ganzen Marken-Hopper-Bling-Bling-Gangsta-Spastis, die sich wohl mit dem Geld ihrer Eltern definieren müssen, dann wäre da die Rede von den Emos, von den Schlampen… Moment. Dadrüber wollte ich eigentlich garnicht schreiben.

Nein, es geht ureigentlichst um Leute, denen nichts zu peinlich ist, hauptsache sie können sich selbst darstellen – sei es auch noch so schlecht. So ist vor geraumer Zeit ein YouTube-Kanal von irgendnem ungeliebten Kind entstanden, das ich über mehrere Ecken kenne (theoretisch kennen wir fast jeden auf der Welt über wenige Ecken, aber naja…). Der Kanal ist natürlich schön pink gehalten. Man muss ja zeigen wie naiv man ist. Dieses Mädchen stellt selbst produzierte “Musikvideos” online, nach eigenen Aussagen geht es ihr dabei nur um die “Komposition”. Trotzdem würde ich dann doch nicht auch noch voller stolz in die Welt hinausträllern, dass ich nicht singen kann…

Idioten.

Ogame verliert einen User

Geschrieben am 13. August 2009 um 09:58 Uhr von Julian Rabe in Computer. 4 Kommentare »

Ja. Was eine Schlagzeile. Ich werde jetzt meinen Ogame-Account löschen. Wie es dazu kam? Naja, es war keine spontane Entscheidung, aber nach monatelanger Inaktivität (besser gesagt Urlaubsmodus) ist bei mir jegliches Interesse, mein Ziel, nämlich endlich Todessterne bauen zu können, verflogen. Puff. Einfach so. Uni 54 hat einen Spieler weniger.

Ich danke allen Spielern (insbesondere Sebo und Sousuke) und Allianzen (hier insbesondere D.N.G., in der ich zuletzt war) mit denen ich zu tun hatte, es hat einen riesen Spaß gemacht.

Wie werden meine letzten Schritte sein? Nun, diese sind bereits eingeleitet. Ich fahre meine komplette, mehr als 1000 Schiffe umfassende Fleet vor die Wand. Vielleicht haben sie Erfolg, vielleicht auch nicht. Ich denke, eher nicht. In einer Woche ist mein Account dann unwiederbringlich verloren.

Netgear hebelt Zensursula-Gesetz aus

Geschrieben am 06. August 2009 um 14:17 Uhr von Julian Rabe in Computer, Politik. kommentieren »

Wie Heise neulich berichtete rüstet Netgear seine Router ab dem 10. August 2009 mit einer Firmware aus, die Inhalte aus dem Netz für das eigene LAN blocken kann – unter Zuhilfenahme eines öffentlichen und offenen DNS-Services. Damit umgeht der Datenstrom die DNS-Server der Internet-Provider, auf denen die Blockaden errichtet werden – und Zensursulas Gesetz geht ins Leere.

Wie ich bereits geschrieben habe. Machtkämpfe vor dem Wahlkampf und völlige Verarsche des Wählers. Das sind moderne Wahlkampfmethoden. Obwohl – das lief schon immer so in Deutschland, oder?

Neues Status-Plugin

Geschrieben am 09. Juli 2009 um 00:42 Uhr von Julian Rabe in Computer, Leben. kommentieren »

Nachdem mir mein altes ICQ-Status-Plugin irgendwie auf die Nerven ging, habe ich beschlossen, ein neues, viel komplexeres mit mehr Möglichkeiten zu schreiben. Dieses kann man jetzt rechts bewundern. Außer meinem ICQ-Status kann man dort nun auch sehen, wie es um meinen DSL-Anschluss bestellt ist. Auch Eure Daten könnt ihr da sehen. Keine Angst, ich speichere die nicht, nur ihr könnt dann mal sehen, was man so alles von euch erfährt…

Der einzige Nachteil ist, dass die Rechenzeit die benötigt wird jetzt locker auf das Doppelte angestiegen ist… Ich will garnicht dran denken, wie es wäre, wenn ich nicht AJAX zum Anpingen verwenden würde… Wenn ich jetzt jemals wieder so einen Besucheransturm bekommen sollte, wie zu den Rammstein-Ticket-Zeiten, dann hab ich glaube ich ein Problem…

EDIT: Das Last-Problem hat sich erledigt, ich habe einfach das Plugin komplett neu geschrieben und es basiert jetzt komplett auf AJAX. Also werden die Infos erst abgerufen, wenn ihr auf “Informationen holen” klickt. Dadurch wird die Schnelligkeit des Blogs nicht beeinflusst, da die Daten nicht bei jedem Seitenaufruf geladen werden, sondern nur, wenn ihr sie sehen wollt.

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