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Ich mach nie Fehler!

Zitat von Nicolai Windschüttl, 26. Mai 2009

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Piratenarsch

Geschrieben am 23. Oktober 2009 um 14:42 Uhr von Julian Rabe in Computer. kommentieren »

So. Nach langer Ruhe in meinem Blog melde ich mich mal wieder zurück. Keine Ahnung was los war, irgendwie habe ich nie etwas zum Bloggen gefunden. Was seit dem letzten Post passiert ist? Naja, da gibt es vieles, unter Anderem die Gewissheit, dass die FDP scheiße ist, das neue Rammsteinalbum “Liebe ist für alle da”, meine Freundin und ihr Tattoo und mein Praktikum beim Straßenverkehrsamt Kassel.

Nun aber zu Titel des Posts: Vor einigen Tagen kam über twitter die Frage danach, aus einem recht hübschen Arsch ein Wallpaper für den Desktop zu machen. Das Lustige dabei: Auf dem Arsch prangte das Zeichen der Piratenpartei. Die Besitzerin des Hinterns war dementsprechend Anhängerin der Piratenpartei. Und so sollte auch der Bezug zum Bild sein. Entstanden ist daraus das hier.
Und es kam, was kommen musste. Irgendwelchen verklemmten Spießern hat es garnicht gepasst, dass da ein fast 18-jähriger mal einen Desktophintergrund gemacht hat, der die Piratenpartei ja sexistisch darstellen könnte und das ganze dann auch noch (oh nein) auf dem offiziellen Wiki der Piratenpartei veröffentlicht und dafür auf der Mailingliste wirbt. Und so wurde “argumentiert“, beleidigt, diskutiert, totschlagargumentiert etc. Dennoch waren die meisten Leute bei Twitter, als auch auf der Mailingliste der Piraten für das Wallpaper. Nur gibt es da leider immernoch Querulanten, die sich anscheinend daran aufgeilen, wenn sie selbst ihre achso schlauen Kommentare dazu lesen. Und so hält die Diskussion an. Wenn die Querulanten ja wenigstens sachlich diskutieren würden. Ohne Beleidigungen. Ohne Totschlagargumente. Eben sachlich. Dann würde ich sie ja vielleicht auch ernstnehmen, aber so – nein danke, kein Bedarf. Wenn ich dann unter Anderem sowas hier lese, frage ich mich ernsthaft, ob die Behauptung hier stimmen soll. “Volljährig, aber noch nicht erwachsen” passt da besser. Und wenn der werte Corax dann auch noch schreibt, er wird nur angegiftet, oder wenn er den Post hier liest sich dann darüber beschwert, kann ich nur sagen “Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus”.

Update: Ziemlich offtopic, passt aber trotzdem.

Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr

Geschrieben am 02. Oktober 2009 um 17:18 Uhr von Julian Rabe in Musik. kommentieren »

Seit nunmehr einer Woche ist die neue Single von Rammstein, Pussy, in den Läden. Seit Mittwoch vor einer Woche ist sie allerdings schon in aller Munde. Selbst die Bild schrieb bislang zwei ihrer ach so sehr qualifizierten Skandal-Artikel. Auslöser ist das neue Video zu Pussy. Dieses hatte seine Premiere eben am Mittwoch vor einer Woche auf einem Erotik-Portal. Und das nicht umsonst. Das Video ist, mal unwertend ausgedrückt, nicht jugendfrei. Aber geil. Soviel steht fest. Sex sells.

Das Geniale ist, dass Rammstein das Prinzip “Sex Sells” sowohl benutzt und nebenbei die “Sexgeilheit” und -propaganda der Medien verjuxt.
Typisch Rammstein wird natürlich auch kräftig provoziert.

You’ve got a pussy,
I have a dick,
So whats the problem,
lets do it quick

So take me now, before it’s too late,
Life’s to short, so I can’t wait,
Take me now, oh don’t you see,
I can’t get laid in Germany!

Till greift außerdem viele typisch deutsche Klischees auf und wirft damit um sich. So singt er von Bratwurst im Sauerkraut, Schnaps im Kopf, Mercedes Benz und der deutschen Erfindung Autobahn.

Er richtet eine Botschaft an die Deutschen, die wohl zu verklemmt sind:

Oh don’t you see, I can’t get laid in Germany!

Außerdem machen wir uns viel zu viele Gedanken vorher, ohne es einfach zu machen:

Too short, too tall,
doesn’t matter, one size fits all!

Mit den expliziten Ausrufen “Germany, Germany” macht er deutchlich, dass er nunmal uns meint. Kein Zweifel.

Nach dem Break im Lied geht’s im Video richtig ab. Es werden nackte Tatsachen gezeigt. Fernab von Softerotik.

Schönes Fräulein, Lust auf mehr?
Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr…

Die Single, meiner Meinung nach, ist verdammt gut gelungen. Auch die B-Seite Rammlied ist typisch Rammstein. Musikalisch ist die ganze Single logischweise beinhart.

Eins muss man Rammstein aber dennoch lassen, auch wenn man weder die Band, noch deren Musik mag: Der PR-Gag zu “Pussy” ist zu 100 Prozent aufgegangen.