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	<title>Julians Blog &#187; Politik</title>
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	<description>Ein Blog, das was zu sagen hat</description>
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		<title>Der schwarze Tag des Internets in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 13:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Rabe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute wurde der schwarze Tag des Internets in Deutschland begangen. Ich kam nach Hause und bemerkt, dass ich keine .de-Seiten aufrufen konnte. Nach anfänglichem Staunen und Ratlosigkeit befragte ich also ersteinmal Twitter. Und da war dann die Rede von einem Ausfall der Nameserver der deNIC, der Organisation, die die deutschen Domains, also die .de-Domains, verwaltet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde der schwarze Tag des Internets in Deutschland begangen. Ich kam nach Hause und bemerkt, dass ich keine .de-Seiten aufrufen konnte. Nach anfänglichem Staunen und Ratlosigkeit befragte ich also ersteinmal Twitter. Und da war dann die Rede von einem <a href="http://blog.julianrabe.com/archiv/365">Ausfall der Nameserver der deNIC</a>, der Organisation, die die deutschen Domains, also die .de-Domains, verwaltet. Kurze Zeit später hat sich das ganze dann bestätigt.</p>
<p>Nun stellt sich aber die Frage, wie man mit solch einer Schwäche umgeht. Das Ganze ist jetzt passiert und kann leider nicht wieder rückgängig gemacht werden, dennoch muss man sich überlegen, wie man eventuellen Zwischenfällen wie diesem vorbeugen kann. Nun hat die deNIC schon sechs Nameserver, die für Anfragen zuständig sind. Dennoch haben diese fast zeitgleich angefangen, Fehler zu produzieren. Sicherlich wäre das Problem auch nicht ganz so groß gewesen, wenn die Server einfach nicht mehr geantwortet hätten oder Ähnliches. Leider lieferten sie aber auf jede Anfrage eine Antwort à la &#8220;Die Domain existiert nicht&#8221; (NXDOMAIN). Dies hindert den Client dann daran, einfach beim nächsten (funktionierenden) Nameserver anzufragen, da er ja bereits eine Antwort bekommen hat.</p>
<p><strong>Wie angreifbar ist das Internet, wie angreifbar sind wir?</strong></p>
<p>Die nächste Frage, die sich stellt: Wie angreifbar sind wir und unsere Systeme eigentlich? Kann und darf so ein Fehler überhaupt passieren? Können schon. Dürfen nein. Natürlich &#8211; alle .de-Seiten sind nach wie vor erreichbar, mindestens über die IP. Dennoch ist das Problem ein ganz anderes: Nicht jeder User, der auf das Internet angewiesen ist, kennt sich genug damit aus, um entsprechend zu reagieren. Zudem auch Profis nicht die IPs ihrer benötigten Services auswendig können.<br />
Die Möglichkeit zeitkritischer Recherche, etwa bei Polizei und Feuerwehr ist nicht mehr gegeben. Auch an der Börse müssten sich die Kunden kugeln, schließlich sind wichtige Online-Portale für sie nicht mehr erreichbar. Mailinglisten funktionieren nicht, eMail-Adressen werden lahmgelegt&#8230; Man könnte die Liste unendlich weiterführen.<br />
Was können wir dagegen tun? Es liegt nicht an mir, diese Frage zu beantworten, ein erster Schritt wäre jedoch, die Verwaltung des .de-Raumes nicht in die Hände einer Firma zu legen, die damit faktisch das Existieren des deutschen Teils des Internets in der Hand hat, sondern an den Staat zu übertragen. Natürlich steckt dahinter keine groß durchdachte Idee, sondern nur ein ersteinmal naheliegender Lösungsansatz.</p>
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		<title>Ich sehe gute Chancen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 12:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Rabe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Meiner Meinung nach sieht es gut aus, dass die Piraten über die 5%-Hürde kommen und den Bundestag entern, von Wahlkampfkostenerstattung garnicht erst zu sprechen.
Betrachten wir das rechnerisch: Heute sind rund 62,2 Millionen Bundesbürger wahlberechtigt (nebenbei sind 16,4%, also rund 10,2 Millionen, unter 30 Jahren alt und entsprechen damit der Zielgruppe der Piraten). Orientieren wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach sieht es gut aus, dass die Piraten über die 5%-Hürde kommen und den Bundestag entern, von Wahlkampfkostenerstattung garnicht erst zu sprechen.</p>
<p>Betrachten wir das rechnerisch: Heute sind rund 62,2 Millionen Bundesbürger wahlberechtigt (nebenbei sind 16,4%, also rund 10,2 Millionen, unter 30 Jahren alt und entsprechen damit der Zielgruppe der Piraten). Orientieren wir uns an der Nichtwählerzahl von 2005, also an rund 14 Millionen Nichtwählern (ich gehe davon aus, dass es dieses mal weniger sind), dann haben wir immernoch eine Zahl von rund 48,2 Millionen Wählern. Die 5%-Hürde, die es zu überspringen gilt, liegt deswegen bei ungefähr 2,41 Millionen Stimmen. Da die Piraten die schnellstwachsende Partei im Moment sind und rund 10.000 Mitglieder mittlerweile hat gehe ich nun stark davon aus, dass wir die Hürde schaffen.</p>
<p>Nebenbei: Für die Erstattung bräuchten wir rund 241.000 Stimmen (0,5%). Schaffbar.</p>
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		<title>Apple: Cupertinos faulstes Obst</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 16:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Rabe</dc:creator>
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Jeder kennt sie, viele besitzen sie: iPods. Allein der Name ist bei uns als Kult eingebrannt. Doch die Firma, die hinter den nicht für jeden erschwinglichen Musikplayern steckt hat so manches (düstere) Geheimnis und erlaubt sich teilweise Frechheiten, für die Konkurrenten wie zum Beispiel Microsoft gleich einen Skandal gelandet hätten.
Auf der einen  Seite stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p align="justify">Jeder kennt sie, viele besitzen sie: iPods. Allein der Name ist bei uns als Kult eingebrannt. Doch die Firma, die hinter den nicht für jeden erschwinglichen Musikplayern steckt hat so manches (düstere) Geheimnis und erlaubt sich teilweise Frechheiten, für die Konkurrenten wie zum Beispiel Microsoft gleich einen Skandal gelandet hätten.</p>
<p align="justify">Auf der einen  Seite stehen iPods für Benutzerfreundlichkeit, Design und Qualität, auf der anderen Seite stehen schlechter Support, schlechte Arbeitsbedingungen und Inkompatibilitäten en masse. Trotzdem erfreut sich Apple eines guten Image. Mit einem Wert von 55,2 Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 34,7 Milliarden Euro) liegt Apple auf Platz sieben der teuersten Marken der Welt.<br />
Wie schafft Apple das? Dieses wahnsinnige Image über Jahre fast unangetastet zu wahren? Ganz einfach: Still und heimlich lässt der Konzern seine Muskeln spielen und ist immer schnell dabei, Blogger und Journalisten abzumahnen, die sich wagen auch nur ein bisschen Kritik auszuüben. Zuletzt mahnte Apple Blogger ab, die berichtet hatten, wie man iPhone-Icons auch auf anderen Smartphones einsetzen kann. Aber auch Journalisten, die nur von der Existenz der Möglichkeit berichten werden abgemahnt. In konkret diesen Prozessen hatte Apple aber nur Teilerfolge.<br />
Der Grund für die vielen Abmahnungen ist laut eigenen Angaben die Vermutung, dass sich hinter den Blogger-Pseudonymen eigene Mitarbeiter verstecken, die Firmengeheimnisse ausplaudern. Wahrscheinlich aus diesem Grund werden die Mitarbeiter von Apple auch gezielt mit Fehlinformationen versorgt und beim Surfen überwacht. Besuchen sie zu lange „Gerüchte-Websites“, werden sie ermahnt. Wo wir auch schon bei den Arbeitsbedingungen angekommen sind.</p>
<p align="justify">Apple lässt seine Produkte von der <span style="background: transparent none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;">taiwanischen </span>Firma Foxconn in Shenzen, China (auch iPod-City genannt) produzieren. Apple geriet durch schlechte Arbeitsbedingungen in den Fabriken in die Schlagzeilen. So machten die Mitarbeiter von Foxconn monatlich rund 80 Überstunden, bekamen knapp 50 Euro pro Monat weniger als im Mindestlohngesetz vorgeschrieben, mussten teilweise bis zu 15 Stunden am Tag arbeiten und in Schlafräumen mit 99 weiteren Arbeitern schlafen. Zudem war Besuch von außerhalb unerwünscht. Als Foxconn deswegen in die Medien gerat, tat Apple sich schwer mit einem Statement, in dem es am Ende hieß, man hätte bei Foxconn Defizite bei den Arbeitsbedingungen gefunden und werde diese beheben.</p>
<p align="justify">Apple ist keinesfalls dumm. Irgendwie muss diese Firma es schaffen, dass die Nachfrage nach ihren Produkten alles Rationale übersteigt. Das ist Kult. Dabei bemerken die Konsumenten garnicht, dass sie gehörig verapplet werden. Was für sie zählt ist das Äußere. Das Innere scheint für viele nicht wichtig zu sein. Das iPhone ist halt cool und deshalb will es jeder haben. Dabei wird nicht bedacht, dass man keine MMS verschicken kann, dass man keine Speicherkarten einstecken kann, dass man seine Kontaktliste mit der alten 2.0-Firmware nicht durchsuchen konnte, dass der Akku eben nicht austauschbar ist, dass nur T-Mobile das iPhone in Deutschland verkauft und dass eben nur eine 2-Megapixel-Kamera drin ist. Andere Hersteller können mindestens doppelt soviel. Für diesen ganzen Mist, der eben bei einem iPhone nicht existiert bezahlt man sich dumm und dämlich.<br />
Zusätzlich berichtete Heise Online am 30. Juli davon, dass man mit einer geschickt manipulierten Multi-Part-SMS das iPhone zum Abstürzen bringt oder komplett die Kontrolle übernimmt. Hat sich das nicht jeder iPhone-Besitzer gewünscht?</p>
<p align="justify">Inkompatibilitäten gibt es auch bei den iPods. Der neue iPod shuffle (der mit mir redet, hey, cool) funktioniert nur mit den original Ohrhörern von Apple. Oder welchen, die mit Apples Genehmigung neu entwickelt wurden. Apple selbst räumte ein, dass man einen Chip eingebaut habe, der eben nur solche Ohrhörer zulässt. Immerhin war dafür Platz in einem iPod, den ich wahrscheinlich verlieren würde, weil er zu klein ist.</p>
<p align="justify">Apples DRM (Digital Rights Management, steuert die Rechte die man hat, wenn man ein Lied im Internet kauft und runterlädt) ist inkompatibel zu allem – außer zu den eigenen Produkten. Will ich also ein Lied, welches ich im iTunes store gekauft habe auf etwas Anderem anhören als auf einem iPod, einem iPhone etc. werde ich berauscht von der absoluten Stille die mich dabei erwartet. Auf der anderen Seite sind Apple Produkte nicht kompatibel zu offenen Formaten wie zum Beispiel Ogg Vorbis. Andere MP3-Player können das schon längst.</p>
<p align="justify">Was mich ebenfalls an Apple stört ist der schlampige Umgang mit den Daten der User. In den Datenschutzbestimmungen heißt es „[...] außerdem können wir Informationen über Sie offenlegen, wenn wir der Überzeugung sind, dass dies im öffentlichen Interesse liegt [...]“. Wenn ich also berühmt wäre, würde ich mir garantiert keine Apple-ID besorgen, weil ich sonst Angst bekommen würde, Apple würde meine Telefonnummer, meine eMailadresse oder Ähnliches offenlegen. Das alles würde ja dann im öffentlichen Interesse liegen.<br />
Übrigens: Apple kam auch schon in die Schlagzeilen, weil iTunes einfach so, ungefragt selbstverständlich, Daten an Apple gesendet hat.</p>
<p align="justify">Zum Glück gibt es nach wie vor Leute, denen Apples Verhalten auf die Nerven geht. Diese Leute kämpfen gegen die Sperren und Einschränkungen, die Apple seinen Kunden auferlegt und entwickeln Beispielsweise den Jailbreak für den iPod touch bzw. das iPhone. Jailbreak? Ja, Jailbreak. Zu deutsch „Knastausbruch“ manipuliert dieser die Firmware des Geräts um so Programme (sogenannte „Apps“) auch ohne Apples Segen zu installieren. So kann man seinen iPod bzw. sein iPhone um viele nützliche Funktionen erweitern. Zum Beispiel kann man endlich das Aussehen seines Gerätes selbst bestimmen, Videos mit dem iPhone aufnehmen, MMS verschicken etc.<br />
Natürlich hat Apple auch gegen den Jailbreak etwas und mahnt fleißig weiter ab. Nebenbei versucht der Konzern US-amerikanischen Netzbetreibern weiszumachen, dass ein gejailbreaktes iPhone, falls man Zugriff auf den sogenannten „Baseband Processor“ erhält, unter Anderem Sendemasten absichtlich abstürzen lassen kann oder umsonst telefonieren bzw. surfen kann.</p>
<p align="justify">Als ich mir meinen iPod touch gekauft habe wusste ich vorher, dass ich ihn jailbreaken werde. Bedauerlicherweise war noch kein Jailbreak für meinen iPod fertig. Dieser kam ein paar Wochen nachdem ich meinen iPod dann hatte. Ich habe ihn dann so schnell wie möglich gejailbreakt und bereue es nicht. Im Gegenteil. Hätte ich ihn nicht gejailbreakt wäre er aus meiner jetzigen Sicht keine 219 Euro wert&#8230;</p>
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		<title>Twitter und die Russen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 22:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Rabe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Deutschland diskutiert man noch über Internetzensur und -sperren, während man in Russland dazu übergegangen ist, Regierungsgegnern den Mund zuzukleben. Und zwar mit DDoS-Attacken auf Twitter, YouTube und Co. Aus diesem Grund ging Twitter letztens auch für mehrere Stunden vom Netz.
Erreichen wollten die Russen damit wohl, das Maul des Bloggers Cyxymu zu stopfen, der zuvor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland <a href="http://www.heise.de/ct/Streitfall-Web-Sperren-entzweit-die-SPD--/news/meldung/143142" target="_blank">diskutiert man noch über Internetzensur und -sperren</a>, während man in Russland dazu übergegangen ist, <a href="http://www.heise.de/security/Spekulationen-ueber-DDoS-Attacke-auf-Twitter--/news/meldung/143190" target="_blank">Regierungsgegnern den Mund zuzukleben</a>. Und zwar mit DDoS-Attacken auf Twitter, YouTube und Co. Aus diesem Grund <a href="http://www.heise.de/ct/Twitter-geht-nach-DoS-Angriff-in-die-Knie-Update--/news/meldung/143158" target="_blank">ging Twitter letztens auch für mehrere Stunden vom Netz</a>.<br />
Erreichen wollten die Russen damit wohl, das Maul des Bloggers Cyxymu zu stopfen, der zuvor massive Kritik an Russlands Umgang mit der Kaukasus-Region ausübte.</p>
<p>Was brachte es? Nichts. Irgendwo in Russland lebt nun ein wütender Blogger, der für ein paar Stunden Twitter-geknebelt war, wie ich nebenbei auch, und nun wahrscheinlich nochmehr Kritik ausübt. Genauso wie die gesamte Bloggerschaft. Aber Hauptsache man haut erstmal russisch-rustikal mit Vorschlaghämmern auf Ameisen.</p>
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		<title>Netgear hebelt Zensursula-Gesetz aus</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 12:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Rabe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Heise neulich berichtete rüstet Netgear seine Router ab dem 10. August 2009 mit einer Firmware aus, die Inhalte aus dem Netz für das eigene LAN blocken kann &#8211; unter Zuhilfenahme eines öffentlichen und offenen DNS-Services. Damit umgeht der Datenstrom die DNS-Server der Internet-Provider, auf denen die Blockaden errichtet werden &#8211; und Zensursulas Gesetz geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.heise.de/security/Router-Web-Filter-umgeht-zugangserschwerte-DNS-Server--/news/meldung/142859" target="_blank">Heise neulich berichtete</a> rüstet Netgear seine Router ab dem 10. August 2009 mit einer Firmware aus, die Inhalte aus dem Netz für das eigene LAN blocken kann &#8211; unter Zuhilfenahme eines <a href="http://www.opendns.com/" target="_blank">öffentlichen und offenen DNS-Services</a>. Damit umgeht der Datenstrom die DNS-Server der Internet-Provider, auf denen die Blockaden errichtet werden &#8211; und <a href="http://n1ls.de/?p=769">Zensursulas Gesetz</a> geht ins Leere.</p>
<p><a href="http://blog.julianrabe.com/archiv/195">Wie ich bereits geschrieben habe</a>. Machtkämpfe vor dem Wahlkampf und völlige Verarsche des Wählers. Das sind moderne Wahlkampfmethoden. Obwohl &#8211; das lief schon immer so in Deutschland, oder?</p>
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		<title>Internetprobleme&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 14:14:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie ich schon geschrieben habe, hatte ich Probleme mit dem Internet. Mein Router disconnectete am Montag im fünf-Minuten-Takt. Dann funktionierte er wieder für ne Stunde bis zwei, um dann bis eben gerade keine Verbindung mehr zu haben. Nach drei Telefonaten mit der Firma funktioniert es endlich wieder, und die &#8220;Bundesweite Störung&#8221;, die die Telekom nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich schon <a href="http://blog.julianrabe.com/archiv/217" target="_self">geschrieben habe</a>, hatte ich Probleme mit dem Internet. Mein Router disconnectete am Montag im fünf-Minuten-Takt. Dann funktionierte er wieder für ne Stunde bis zwei, um dann bis eben gerade keine Verbindung mehr zu haben. Nach drei Telefonaten mit <span style="color: #e20073;">der Firma</span> funktioniert es endlich wieder, und die &#8220;Bundesweite Störung&#8221;, die die Telekom nach eigenen Angaben wohl hatte ist wohl behoben. Gott sei Dank.</p>
<p>Nebenbei: Heute ist <a href="http://blog.julianrabe.com/archiv/211" target="_self">mein Zensursula-T-Shirt</a> angekommen.</p>
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		<title>Neues T-Shirt</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 21:20:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hey, ich finds echt extrem cool, wieviel Inspiration man vom Lesen anderer Blogs bekommt. Ich lese das hier und kaufe mir sofort das Zensursula-Shirt. Für 0 € + Versand. Genial.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey, ich finds echt extrem cool, wieviel Inspiration man vom Lesen anderer Blogs bekommt. Ich lese <a href="http://n1ls.de/?p=368" target="_blank">das hier</a> und kaufe mir sofort das Zensursula-Shirt. Für 0 € + Versand. Genial.</p>
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		<title>Zensursula</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 14:59:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, der Nicolai. Schickt mir einfach so ein Video über unsere Zensursula. Versteht diesen Beitrag hier als einen kleinen Nachtrag zu diesem Beitrag.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, der Nicolai. Schickt mir einfach so ein Video über unsere Zensursula. Versteht diesen Beitrag hier als einen kleinen Nachtrag zu <a href="http://blog.julianrabe.com/archiv/195" target="_self">diesem Beitrag</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/O4vbdusj7Pk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/O4vbdusj7Pk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Ich dachte, ich würde in Deutschland leben</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 21:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Rabe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man könnte eigentlich eine Ecke in diesem Blog aufmachen, wo ich täglich die besten Klopper aus der Politik poste. Beim Lesen von N1ls Blog fiel mir dann dieser Beitrag auf. Da kommt doch tatsächlich eine Familienministerin und verteidigt das in meinen Augen falsche Vorgehen gegen Kinderpornographie. Klar, dagegen muss was getan werden. Aber nicht so. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte eigentlich eine Ecke in diesem Blog aufmachen, wo ich täglich die besten Klopper aus der Politik poste. Beim Lesen von <a href="http://n1ls.de/" target="_blank">N1ls Blog</a> fiel mir dann <a href="http://n1ls.de/?p=745" target="_blank">dieser Beitrag</a> auf. Da <a href="http://falsepositive.eu/archives/20090613-Zensursula-und-die-Verbalkeule/77" target="_blank">kommt doch tatsächlich eine Familienministerin</a> und verteidigt das in meinen Augen falsche Vorgehen gegen Kinderpornographie. Klar, dagegen muss was getan werden. Aber nicht so. <a href="http://n1ls.de/?p=769" target="_blank">Es findet Zensur statt</a>. Und das sollte nicht passieren. Wozu haben wir ein Grundgesetz? Da steht das drin (<a href="http://blog.julianrabe.com/archiv/83" target="_self">hier</a> bin ich auch schonmal darauf eingegangen). Zensur. Internetzensur. China. Olympische Spiele 2008. Es passt.</p>
<p>Nicht passen tut dagegen allerdings die Methode, mit der die Regierung Kinderpornografie zu unterdrücken versucht. Nach dem beschlossenen Gesetz (siehe <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Gesetz/entwurf-gesetzes-zur-bekaempfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf" target="_blank">dieses offizielle PDF</a>) werden Seiten, die auf einer speziellen Sperrliste stehen einfach nicht angezeigt, sondern stattdessen eine Hinweisseite mit Kontaktmöglichkeit zum Bundeskriminalamt. Kurz nachdem das Gesetz beschlossen wurde, standen auch schon Vorschläge für weitere Seiten auf der Sperrliste zur Debatte. Damit sind die Grundlagen zur Internetzensur geschaffen. Demnächst könnte es also sein, dass Seiten aus politischen, religiösen, wirtschaftlichen oder irgendwelchen Motiven sonst einfach mal gesperrt werden. Und selbst das ist keine Möglichkeit, um gegen wirklich gefährliche Seiten (Kinderpornos etc.) vorzugehen. Die Zensur ist nicht einmal &#8220;aufgebaut&#8221;, da existieren schon <a href="http://www.zensur.freerk.com/index-de.htm" target="_blank">Tutorials zum Umgehen dieser</a>. Wir nehmen chinesische Züge an, unsere Verfassung wird ignoriert, es kümmert keinen was <a href="http://www.zeit.de/online/2009/22/netzsperren-umfrage" target="_blank">&#8220;eine Minderheit&#8221;</a> dazu zu sagen hat und aus Frust und Unmut wird auch noch <a href="http://www.tweakpc.de/news/16142/webauftritt-der-deutschen-kinderhilfe-gehackt/" target="_blank">die Seite der deutschen Kinderhilfe gehackt</a>.</p>
<p>Warum machen Politiker so einen Schwachsinn? Ganz einfach: Macht. Man versucht gegen die Kinderpornographie vorzugehen. Ein löbliches Ziel. Unter Leuten, die sich im Internet etwas auskennen sind die Methoden verpönt, bei den Otto-Normal-Usern, Standard-Bürgern, Senioren, Rentnern, Ahnungslosen oder allgemein den Leuten, die sich mit den Methoden nicht auseinandersetzen <a href="http://www.welt.de/webwelt/article3751880/92-Prozent-der-Deutschen-fuer-Kinderporno-Sperre.html" target="_blank">scheint das ganze aber zu funktionieren</a>. Schon werden die Politiker gewählt, sind glücklich und scheißen auf die Kinder, die nach wie vor leiden müssen, weil das Geschäft mit ihnen floriert.</p>
<p>So. Jetzt warte ich nurnoch darauf, dass mein Blog gesperrt wird, sobald das technisch möglich ist&#8230; Gute Nacht&#8230;</p>
<p>EDIT: Ein Nachtrag ist <a href="http://blog.julianrabe.com/archiv/204" target="_self">hier</a> zu finden&#8230;</p>
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		<title>Stoppt die Tierquälerei!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 15:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Rabe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Scheiße. Ich hab gerade einen Link geschickt bekommen, auf dem ein richtig übles Tierquälerei-Video gezeigt wird. Gegen sowas muss was unternommen werden, deshalb schaut es euch an und schickt es weiter. Das kanns doch echt nicht sein&#8230;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheiße. Ich hab gerade einen Link geschickt bekommen, auf dem ein richtig übles Tierquälerei-Video gezeigt wird. Gegen sowas muss was unternommen werden, deshalb <a href="http://www.gegen-die-tierquaelerei.de.ki/">schaut es euch an und schickt es weiter</a>. Das kanns doch echt nicht sein&#8230;</p>
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