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Gewalt in den Nachthallen: Friedlicher Sitzstreik im Musiktheater wird brutal aufgelöst

Geschrieben am 10. April 2010 um 01:42 Uhr von Julian Rabe in Leben, Musik. 11 Kommentare »

Heute, oder vielmehr gestern, fand eine seit ein-zwei Wochen geplante Aktion in unserem einst so beliebten MT statt. Ein Sitzstreik, der den Verantwortlichen der Disko zeigen sollte, wie sehr dem Publikum der Metal, der hier früher gespielt wurde, am Herzen lag. Wie gesagt, früher. Seit kurzem wird im Musiktheater nämlich kein Metal mehr gespielt, auch der “Metal-DJ” Matze musste gehen, auf Beschwerdemails kommt nur eine Standardantwort zurück.

Im Vorfeld des Streiks wurden bereits Flyer für die geplante Aktion verteilt sowie Unterschriften für Metalwünsche gesammelt. Das geschah ab Einlass bis zum Sitzstreik um 22 Uhr im Raucherraum bei der Bar im MT. Schön und gut, lief auch alles, wir hatten viele Unterstützer. Bis die Flyer irgendwann mit mir in Verbindung gebracht wurden. Ich hatte keine Erklärung dafür, jedenfalls ging die Geschäftsführerin an mir vorbei, zeigte auf mich, und schon kam ein Türsteher und begleitete mich raus. Er wusste auch keine Antwort, warum ich nun gehen durfte.

Dass ich aber nicht einfach gehe, hätte man sich denken können. Ich verließ zwar das Grundstück, blieb aber trotzdem in der Nähe stehen – bis der Unterschriftensammler hinterherkam, der teilte nämlich mein Schicksal. Nachdem der mit mir ein bisschen diskutiert hat kam dann auch ein Türsteher und wollte uns weißmachen, die Nachthallen hätten Hausrecht bis zur Wolfhager Straße – ja klar.

Nach etlichen Rausschmissen mehr erfuhren wir dann vom Streik um 22 Uhr. Alle schienen sich hingesetzt zu haben, das MT war bombenvoll. Bis die Türsteher und der Besitzer des MTs der Meinung war, man müsste aggressiv dagegen vorgehen. Leute wurden an Haaren, Ohren, Armen etc. aus der Menge gezogen und vor die Tür befördert. Ich glaube ich habe noch nie mehr Leute vor den Nachthallen stehen sehen.

In zwei mir bekannten Fällen wurde dann noch mehr über die Stränge geschlagen.
Der Chef des MTs soll wohl jemanden, der friedlich auf der Tanzfläche gestanden hat, lange vor dem Sitzstreik, am Hals gepackt haben und ihn brutal gewürgt und vor die Tür gesetzt haben. Nach einem entsprechenden Anruf bei der Polizei erstattete dieser Strafanzeige wegen Körperverletzung, die Nachthallen erstatteten ihrerseits Anzeige wegen Nötigung und Hausfriedensbruch, wobei ich nicht verstehe, wie sie das begründen wollen, aber das muss ein Gericht entscheiden.
Im zweiten mir bekannten Fall soll ein Türsteher den Unterschriftensammler bedroht haben. Von wegen “wir können das auch privat klären, ich drehe mir das schon so, dass es rechtlich passt”. Diesem Menschen gehört der Job abgenommen.

Was aus dem Streik noch geworden ist, werde ich hier berichten, oder ich lasse es halt bleiben. Nähere Infos, Bilder und Diskussionen dazu findet man auf www.schuelervz.net in der Gruppe “Sitzstreik im MT am 9.04.10″.

Was ist bloß los?

Geschrieben am 23. Dezember 2009 um 00:01 Uhr von Julian Rabe in Computer, Leben, Musik. kommentieren »

Ich bin irgendwie voll aus dem Bloggen raus. Es ist ja nicht so, als gäbe es nichts, worüber ich schreiben könnte. Zum Beispiel wäre da die Tatsache, dass ich seit dem 4. Dezember endlich 18 bin und ein Auto zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Allein das wäre bloggenswert.

Außerdem war ich am 11. Dezember auf dem Rammsteinkonzert in der frankfurter Festhalle (Bilder). Das Geilste, was mir je passiert ist.
Ich habe am Samstag mein Weihnachtsgeschenk bekommen, ein Handy.
Und heute habe ich für WoED.fm einen Twitter-Bot geschrieben, der in beliebigen Zeitintervallen den gerade laufenden Song überprüft und ggf. bei Twitter postet. Basierend auf meinem eigenen Bot.

Naja. Ich weiß nicht was los ist. Vielleicht bin ich zu Anti-Nerd geworden. Vielleicht geht mir das Internet mittlerweile auf die Nerven. Vielleicht habe ich keine Zeit mehr. Ich weiß es nicht. Ich hoffe, dass ich wenigstens die Blog-Artikel über mein Auto und das Rammstein-Konzert noch nachholen werde.

Falls ich also vor Weihnachten nicht mehr posten sollte: Frohe Weihnachten!

Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr

Geschrieben am 02. Oktober 2009 um 17:18 Uhr von Julian Rabe in Musik. kommentieren »

Seit nunmehr einer Woche ist die neue Single von Rammstein, Pussy, in den Läden. Seit Mittwoch vor einer Woche ist sie allerdings schon in aller Munde. Selbst die Bild schrieb bislang zwei ihrer ach so sehr qualifizierten Skandal-Artikel. Auslöser ist das neue Video zu Pussy. Dieses hatte seine Premiere eben am Mittwoch vor einer Woche auf einem Erotik-Portal. Und das nicht umsonst. Das Video ist, mal unwertend ausgedrückt, nicht jugendfrei. Aber geil. Soviel steht fest. Sex sells.

Das Geniale ist, dass Rammstein das Prinzip “Sex Sells” sowohl benutzt und nebenbei die “Sexgeilheit” und -propaganda der Medien verjuxt.
Typisch Rammstein wird natürlich auch kräftig provoziert.

You’ve got a pussy,
I have a dick,
So whats the problem,
lets do it quick

So take me now, before it’s too late,
Life’s to short, so I can’t wait,
Take me now, oh don’t you see,
I can’t get laid in Germany!

Till greift außerdem viele typisch deutsche Klischees auf und wirft damit um sich. So singt er von Bratwurst im Sauerkraut, Schnaps im Kopf, Mercedes Benz und der deutschen Erfindung Autobahn.

Er richtet eine Botschaft an die Deutschen, die wohl zu verklemmt sind:

Oh don’t you see, I can’t get laid in Germany!

Außerdem machen wir uns viel zu viele Gedanken vorher, ohne es einfach zu machen:

Too short, too tall,
doesn’t matter, one size fits all!

Mit den expliziten Ausrufen “Germany, Germany” macht er deutchlich, dass er nunmal uns meint. Kein Zweifel.

Nach dem Break im Lied geht’s im Video richtig ab. Es werden nackte Tatsachen gezeigt. Fernab von Softerotik.

Schönes Fräulein, Lust auf mehr?
Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr…

Die Single, meiner Meinung nach, ist verdammt gut gelungen. Auch die B-Seite Rammlied ist typisch Rammstein. Musikalisch ist die ganze Single logischweise beinhart.

Eins muss man Rammstein aber dennoch lassen, auch wenn man weder die Band, noch deren Musik mag: Der PR-Gag zu “Pussy” ist zu 100 Prozent aufgegangen.

Möchtegernsänger auf YouTube

Geschrieben am 31. August 2009 um 17:11 Uhr von Julian Rabe in Leben, Musik. kommentieren »

Es gibt schon Typen auf unserer Welt… Als erstes wäre da die Rede von diesen ganzen Marken-Hopper-Bling-Bling-Gangsta-Spastis, die sich wohl mit dem Geld ihrer Eltern definieren müssen, dann wäre da die Rede von den Emos, von den Schlampen… Moment. Dadrüber wollte ich eigentlich garnicht schreiben.

Nein, es geht ureigentlichst um Leute, denen nichts zu peinlich ist, hauptsache sie können sich selbst darstellen – sei es auch noch so schlecht. So ist vor geraumer Zeit ein YouTube-Kanal von irgendnem ungeliebten Kind entstanden, das ich über mehrere Ecken kenne (theoretisch kennen wir fast jeden auf der Welt über wenige Ecken, aber naja…). Der Kanal ist natürlich schön pink gehalten. Man muss ja zeigen wie naiv man ist. Dieses Mädchen stellt selbst produzierte “Musikvideos” online, nach eigenen Aussagen geht es ihr dabei nur um die “Komposition”. Trotzdem würde ich dann doch nicht auch noch voller stolz in die Welt hinausträllern, dass ich nicht singen kann…

Idioten.

Rammstein-Konzerte sind jetzt komplett ausverkauft

Geschrieben am 21. Juni 2009 um 03:07 Uhr von Julian Rabe in Leben, Musik. 1 Kommentar »

Ich dachte mir eben gerade nochmal, ich könnte ja mal wieder im Ticket-Shop vorbeischauen. Folgendes hat mich da erwartet:

Tickets sind im Moment nicht verfügbar.
Nur noch vorhandene Reservierungen von Community-Mitgliedern werden bis Sonntag nach Anmeldung automatisch in den Warenkorb gelegt.

Sprich alle Karten sind weg. Ich gehe mal stark davon aus, dass wenn Community-Mitglieder ihre Reservierungen nicht einlösen, die Karten wieder allen zugänglich sind, trotzdem sinkt die Chance, noch eine Karte auf dem “legalen” Weg zu bekommen gegen null schätze ich. Gut, dass ich eine habe. Ich kanns immernoch nicht fassen.

Metas…

Geschrieben am 21. Juni 2009 um 02:59 Uhr von Julian Rabe in Computer, Leben, Musik. kommentieren »

Wahnwitzig! Ich habe jetzt sogar noch so ein lustiges Meta-Feld in mein Theme eingebaut. Wenn ich jetzt Lust dzu habe, dass in nem Post erscheint, was ich gerade höre, dann trage ich das beim Schreiben in ein entsprechendes Feld ein und das erscheint dann unten bei den Beitrags-Details.

Siehe unten.

Rammstein-Karten werden anscheinend knapp

Geschrieben am 18. Juni 2009 um 15:51 Uhr von Julian Rabe in Musik. kommentieren »

Auf http://tickets.rammsteinshop.de wurde gerade eine Preisübersicht für die verfügbaren Tickets angezeigt. Hinter ausverkauften Karten stand “Kein Kontingent”. Da wo ich hin will gibts schon keine Karten mehr. Da hab ich ganz schön Glück gehabt…

Ausverkauft.

Ausverkauft.

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