Neues Handy
Kommt ein bisschen später als das Handy, aber schließlich ist das ja auch mein Weihnachtsgeschenk.
Ich habe also am Samstag schon mein Weihnachtsgeschenk bekommen. Ein Samsung GT-S5320. Eigentlich besteht dieses Handy nur aus Touchscreen, was aber total genial ist. Der einzige Nachteil besteht eigentlich darin, dass das Handy kein WLAN hat, aber das überlebe ich, denke ich.

Hier ein bisschen Technik:
- Dimensionen (BxHxT) in mm: 53 x 104 x 11,9
- Gewicht: 92 Gramm
- Display: TFT-Farb-Touchscreen mit 3 Zoll Bilddiagonale
- Display-Auflösung: 240×400 Pixel
- Quad Band
- bis zu 700 Stunden Standby-Zeit und bis zu 10 Stunden Gesprächszeit
- Bluetooth, aber kein WLAN und auch kein UMTS
- MP3/4-Player, Musikerkennung und Radio
- 100 MB interner Speicher, aber mit MicroSD-Karten bis 8 GB erweiterbar
- Digitalkamera: 3,2 Megapixel und Videofunktion
- Handschrifterkennung
Ja ich weiß, das kommt jetzt ein wenig spät. Egal.
Die Tatsache dass ich jetzt 18 bin ist eigentlich garnicht weiter erwähnenswert, gut, ich darf jetzt trinken bis zum Verlust aller Sinneswahrnehmung etc., aber das wohl wichtigste diesmal waren wirklich meine Geschenke. Zum einen eine Rentenversicherung von meinen Eltern (Moment. Davon hab ich jetzt noch nichts.) und ein Auto – ebenfalls von meinen Eltern.
Ein Auto? Ja. Ein Auto. Und auch nicht irgendein Auto, sondern ein Alfa Romeo 147 als 3-Türer. Ich dachte ich werde bekloppt als ich davor stand. Nunja. Jetzt bekomme ich die Tankfüllungen und Wartungsarbeiten bezahlt und gut ist.
Hier ist das gute Stück – natürlich in knallrot:

Für die, dies interessiert: 1,6-liter 4-Zylinder mit Doppelzündung und 105 PS. Bei etwas mehr als einer Tonne Masse zieht der schon ordentlich.
Ich bin irgendwie voll aus dem Bloggen raus. Es ist ja nicht so, als gäbe es nichts, worüber ich schreiben könnte. Zum Beispiel wäre da die Tatsache, dass ich seit dem 4. Dezember endlich 18 bin und ein Auto zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Allein das wäre bloggenswert.
Außerdem war ich am 11. Dezember auf dem Rammsteinkonzert in der frankfurter Festhalle (Bilder). Das Geilste, was mir je passiert ist.
Ich habe am Samstag mein Weihnachtsgeschenk bekommen, ein Handy.
Und heute habe ich für WoED.fm einen Twitter-Bot geschrieben, der in beliebigen Zeitintervallen den gerade laufenden Song überprüft und ggf. bei Twitter postet. Basierend auf meinem eigenen Bot.
Naja. Ich weiß nicht was los ist. Vielleicht bin ich zu Anti-Nerd geworden. Vielleicht geht mir das Internet mittlerweile auf die Nerven. Vielleicht habe ich keine Zeit mehr. Ich weiß es nicht. Ich hoffe, dass ich wenigstens die Blog-Artikel über mein Auto und das Rammstein-Konzert noch nachholen werde.
Falls ich also vor Weihnachten nicht mehr posten sollte: Frohe Weihnachten!
Noch 26 Stunden, 40 Minuten und 52 Sekunden. Dann werde ich 18 und damit volljährig. Endlich Autofahren, endlich länger als bis 12 feiern, endlich alles andere machen
Wurde aber auch Zeit…
Jaja, ich weiß, ich hab ewig nichts geschrieben. Ich hab aber auch irgendwie in letzter Zeit nichts spannendes zu erzählen…
Aber ich kann verkünden, dass unsere Feuerwehr jetzt auch twittert. Und zwar hier. (Technisch) dafür verantwortlich bin ich, schreiben können auch andere. Das ganze läuft über ein mail2twitter-Gateway, welches ich selbst entwickelt habe. Dieses überprüft jede Minute ein eMail-Postfach auf eMails von autorisierten Absendern. Sind welche vorhanden, werden diese auf die Länge geprüft und dann gepostet. Aber auch wenn das Posten nicht klappt, weil Twitter z.B. überlastet ist oder warum auch immer, ist der Tweet nicht verloren, da er weiterhin in einer Warteschlange gespeichert ist. Cool ist außerdem, dass das Skript Links automatisch mit bit.ly kürzt.
Mittlerweile gibt es auch im SchülerVZ und im MeinVZ/StudiVZ ein Profil, welches sogar mit dem Twitter-Account verbunden ist.
So. Nach langer Ruhe in meinem Blog melde ich mich mal wieder zurück. Keine Ahnung was los war, irgendwie habe ich nie etwas zum Bloggen gefunden. Was seit dem letzten Post passiert ist? Naja, da gibt es vieles, unter Anderem die Gewissheit, dass die FDP scheiße ist, das neue Rammsteinalbum “Liebe ist für alle da”, meine Freundin und ihr Tattoo und mein Praktikum beim Straßenverkehrsamt Kassel.
Nun aber zu Titel des Posts: Vor einigen Tagen kam über twitter die Frage danach, aus einem recht hübschen Arsch ein Wallpaper für den Desktop zu machen. Das Lustige dabei: Auf dem Arsch prangte das Zeichen der Piratenpartei. Die Besitzerin des Hinterns war dementsprechend Anhängerin der Piratenpartei. Und so sollte auch der Bezug zum Bild sein. Entstanden ist daraus das hier.
Und es kam, was kommen musste. Irgendwelchen verklemmten Spießern hat es garnicht gepasst, dass da ein fast 18-jähriger mal einen Desktophintergrund gemacht hat, der die Piratenpartei ja sexistisch darstellen könnte und das ganze dann auch noch (oh nein) auf dem offiziellen Wiki der Piratenpartei veröffentlicht und dafür auf der Mailingliste wirbt. Und so wurde “argumentiert“, beleidigt, diskutiert, totschlagargumentiert etc. Dennoch waren die meisten Leute bei Twitter, als auch auf der Mailingliste der Piraten für das Wallpaper. Nur gibt es da leider immernoch Querulanten, die sich anscheinend daran aufgeilen, wenn sie selbst ihre achso schlauen Kommentare dazu lesen. Und so hält die Diskussion an. Wenn die Querulanten ja wenigstens sachlich diskutieren würden. Ohne Beleidigungen. Ohne Totschlagargumente. Eben sachlich. Dann würde ich sie ja vielleicht auch ernstnehmen, aber so – nein danke, kein Bedarf. Wenn ich dann unter Anderem sowas hier lese, frage ich mich ernsthaft, ob die Behauptung hier stimmen soll. “Volljährig, aber noch nicht erwachsen” passt da besser. Und wenn der werte Corax dann auch noch schreibt, er wird nur angegiftet, oder wenn er den Post hier liest sich dann darüber beschwert, kann ich nur sagen “Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus”.
Update: Ziemlich offtopic, passt aber trotzdem.
Seit nunmehr einer Woche ist die neue Single von Rammstein, Pussy, in den Läden. Seit Mittwoch vor einer Woche ist sie allerdings schon in aller Munde. Selbst die Bild schrieb bislang zwei ihrer ach so sehr qualifizierten Skandal-Artikel. Auslöser ist das neue Video zu Pussy. Dieses hatte seine Premiere eben am Mittwoch vor einer Woche auf einem Erotik-Portal. Und das nicht umsonst. Das Video ist, mal unwertend ausgedrückt, nicht jugendfrei. Aber geil. Soviel steht fest. Sex sells.
Das Geniale ist, dass Rammstein das Prinzip “Sex Sells” sowohl benutzt und nebenbei die “Sexgeilheit” und -propaganda der Medien verjuxt.
Typisch Rammstein wird natürlich auch kräftig provoziert.
You’ve got a pussy,
I have a dick,
So whats the problem,
lets do it quick
So take me now, before it’s too late,
Life’s to short, so I can’t wait,
Take me now, oh don’t you see,
I can’t get laid in Germany!
Till greift außerdem viele typisch deutsche Klischees auf und wirft damit um sich. So singt er von Bratwurst im Sauerkraut, Schnaps im Kopf, Mercedes Benz und der deutschen Erfindung Autobahn.
Er richtet eine Botschaft an die Deutschen, die wohl zu verklemmt sind:
Oh don’t you see, I can’t get laid in Germany!
Außerdem machen wir uns viel zu viele Gedanken vorher, ohne es einfach zu machen:
Too short, too tall,
doesn’t matter, one size fits all!
Mit den expliziten Ausrufen “Germany, Germany” macht er deutchlich, dass er nunmal uns meint. Kein Zweifel.
Nach dem Break im Lied geht’s im Video richtig ab. Es werden nackte Tatsachen gezeigt. Fernab von Softerotik.
Schönes Fräulein, Lust auf mehr?
Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr…
Die Single, meiner Meinung nach, ist verdammt gut gelungen. Auch die B-Seite Rammlied ist typisch Rammstein. Musikalisch ist die ganze Single logischweise beinhart.
Eins muss man Rammstein aber dennoch lassen, auch wenn man weder die Band, noch deren Musik mag: Der PR-Gag zu “Pussy” ist zu 100 Prozent aufgegangen.